Mittwoch, 26. Februar 2020
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Jahreshauptversammlung 2019

Die Freiwillige Feuerwehr Untererthal hatte viel zu tun im vergangenen Jahr. Im Verein gibt es jetzt einen Verwaltungsrat statt eines Vorstands.

Die Freiwillige Feuerwehr Untererthal hatte viel zu tun im vergangenen Jahr. Im Verein gibt es jetzt einen Verwaltungsrat statt eines Vorstands.

Auf ein ereignisreiches Jahr - sowohl bei Einsätzen, den Übungen wie auch im gesellschaftlichen Bereich - blickte die Freiwillige Feuerwehr in der Jahreshauptversammlung zurück. Doch nicht nur dem Vergangenen sondern auch dem Künftigen zollte die Wehr weitblickend breiten Raum.

Zuvorderst ist die neue Vorstandsform zu nennen, die sich die Stadtteil-Feuerwehr gab. Statt des bisherigen Vereinsvorstands wählte und gründete sie einen Verwaltungsrat was bei 91 Aktiven und 11 Jugendlichen angemessen erscheint. Im Rahmen der Neuwahlen erhielt der bisherige Vorsitzende Andreas Heilmann das einmütige Vertrauen.

Nicht mehr zur Verfügung stand sein Stellvertreter, Robert Gerlach. Für ihn übernahm der gewählte Maurice Schneider das Mandat. Andreas Herrlein, der den scheidenden Kassier Elmar Rüger beerbt und die amtierende Schriftführerin Julia Schäfer komplettieren den Kern des Verwaltungsrats.

Die Ausgeschiedenen erklärten sich jedoch bereit als Beisitzer den Vorstand zu unterstützen. Die Vertrauensleute heißen Johannes Beck, Philipp May, Svenja Rüger und Lea Schlereth. Mit den Kassenprüfern Michael Baus und Jonny Heyne sowie dem Vertreter des Vereinsrings, Matthias Herbert, sowie den Gruppenführern und Kommandanten steht das Gesamt-Team.

Die Wahlen flankierte eine Satzungs-Neufassung und die Umwandlung des Vereins in einen eingetragenen Verein. Direkt anschließend stellte Vorsitzender Heilmann die Idee eines zusätzlichen Fördervereins vor, der bei Festlichkeiten auch als Veranstalter auftreten kann und zudem ein probates Steuersparmodell ist. Den Vorschlag nahm die Versammlung einmütig an.

Vor dem Wahlgang legte Rüger letztmals den Kassenbericht auf, in dem sich Einnahmen und Ausgaben die Waage hielten. Die Kassenprüfer bestätigen die tadellose Führung, Entlastung wurde einstimmig gewährt. Auch der Vorsitzende wartete mit einer Retrospektive des Jahres 2018 auf. Aus dem Blickwinkel der gesellschaftlichen Ereignisse dürfte das "Spritzenfest" mit der Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeugs und einem "Blaulicht-Tag" vielen Vorführungen der Höhepunkt gewesen sein.

Dass es manchmal auch bei den Blauröcken nicht nach Wunsch läuft, offenbarte die Christbaumaufstellung, die die Wehr - dank der Stadt und der Hilfe heimischer Bürger und Firmen - bewältigen konnte. Ein Schlaglicht auf die Aktivitäten der Floriansjünger war das Weinfest auf der "Horbich", das die Wehr gemeinsam mit den Musikanten gestalteten.

Mit seinem Dank an die scheidenden Vorstandsmitglieder ehrte Heilmann Jürgen Rübeck für 40-jährige Treue mit einer Urkunde. Diese erhielt auch Julia Schäfer für besondere Verdienste. Sie kann fünf Jahre als Jugendwart und sechs Jahre als Schriftführerin vorweisen. Michael Baus war sechs Jahre Beisitzer.

Kommandant Dennis Frey präsentierte die Einsätze sowie Personalien und Qualifikationen aus dem vergangenen Jahr. Neben Fort- und Ausbildungen, Einsatzübungen und Arbeitsdiensten schlugen eine Leistungsprüfung und ein Leistungsmarsch zu Buche. Insgesamt 73 Einsätze verzeichnete die Wehr, darunter drei Brände, 42 Technische Hilfeleistungen, 19 Sicherheitswachen, 7 Verkehrsabsicherungen und einen ABC-Einsatz.

Die Rettung einer Katze von einem Dach und ein Falke, der sich im Netz verfangen hatte, mehrmalige Unwetterschäden, Unterstützung bei Verkehrsunfällen, zahlreiche Sicherheitswachen und die Entfernung eines Wespennests, zeigten das breite Spektrum der Hilfsdienste und warf die Frage auf ob die Wehr immer in voller Stärke nötig ist. Der Einsatz beim Reizgas-Vorfall in der Erthal-Halle stach besonders negativ heraus. Insgesamt notierte Frey rund 8100,50 Einsatzstunden, die Jugendarbeit, die Jonas Schipper darstellte, eingeschlossen.

Besonders erfreulich war auch wieder die große Zahl an Neuaufnahmen in die Untererthaler Wehr.

Über die "stattliche Anzahl" an Hilfsdiensten staunte selbst Kreisbrandmeister Elmar Eisenmann.

Bei den Neuaufnahmen fehlen leider 4 Personen auf dem Foto.

Text: Dennis Frey

Fotos: Norbert Rückel

 

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