Mittwoch, 26. Februar 2020
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Atemschutzüberwachung

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Jede Feuerwehr die Atemschutzgeräteträger einsetzt hat sie auf dem Fahrzeug liegen: Die Atemschutzüberwachung, bestehend aus Überwachungstafel und Funktionsweste. Aber was bedeutet Atemschutzüberwachung, kurz ASÜ, eigentlich?

Atemschutzüberwachung bedeutet kurz ausgerückt eine schriftliche Dokumentation von eingesetzten Atemschutzgeräteträgern während eines Einsatzes oder einer Übung. In der Feuerwehrdienstvorschrift 7 (Atemschutzeinsatz) ist im Abschnitt 4 die Atemschutzüberwachung für deutsche Feuerwehren vorgeschrieben. Mit der Atemschutzüberwachung soll die Sicherheit der Feuerwehrleute unter Atemschutz erhöht werden. So wird z.B. während dem Einsatz regelmäßig der aktuelle Flaschendruck von der Atemschutzüberwachung abgefragt. Zwar ist jeder Atemschutzgeräteträger für seine Sicherheit auch selbst verantwortlich, dennoch macht der vorgeschriebene Einsatz der Atemschutzüberwachung als weitere Absicherung Sinn.

Die Atemschutzgeräteträger registrieren sich vor Beginn des Einsatzes bei der Atemschutzüberwachung und kommunizieren während dem Einsatz miteinander per Funk. Die Atemschutzüberwachungstafel dient der ASÜ zur genauen Dokumentation des Einsatzes. Dank der eingebauten Stoppuhr mit Alarm, wird der Überwacher daran erinnert, wann er spätestens wieder eine sogenannte Druckabfrage durchführen sollte.

Um die Atemschutzüberwachung auch am Einsatzort zu erkennen, trägt diese die entsprechende Funktionsweste in der Farbe schwarz/weiß kariert. Dabei ist es möglich, dass an einem Einsatzort mehrere Feuerwehrleute mit dieser Funktionsweste erkennbar sind. Dies hat den Grund da grundsätzlich jedes Fahrzeug die Atemschutzüberwachung für seine Trupps selbst durchführt. Denn die Verantwortung für die Durchführung der Atemschutzüberwachung liegt beim jeweiligen Einheitsführer (Gruppenführer). Um die eigene Atemschutzüberwachung zu erkennen, ist der Funkrufname des Fahrzeuges auf dem Rücken der Funktionsweste aufgedruckt.

Vor und während dem Einsatz werden u.a. folgende Daten erfasst:

  • Namen der Einsatzkräfte
  • Uhrzeit beim Anschließen der Luftversorgung
  • Abfrage Druck beim Erreichen des Einsatzortes (z.B. 2. Obergeschoss)
  • Abfrage des Flaschendrucks bei 1/3 und 2/3 der zu erwartenden Einsatzzeit
  • Aktueller Standort des Atemschutztrupps
  • Uhrzeit und Druck am Einsatzende

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