Mittwoch, 26. Februar 2020
Notruf: 112

Funk

Funk liegend

 

In der Feuerwehr werden inzwischen Digitalfunkgeräte verwendet. Sie dienen zur Kommunikation an der Einsatzstelle zwischen den Einsatzkräften, wie auch zur Kommunikation mit der Leitstelle.

Ein Digitalfunkgerät (HRT = tragbar für jeden Truppführer, Gruppenführer, Maschinist; MRT = fest im Fahrzeug eingebaut, Bedienung durch den Gruppenführer) hat verschiedene nützliche Funktionen. Hier die wichtigsten:

Statusfunktion:

Früher musste man entweder die Leitstelle direkt anfunken oder lange den Tonruf beim analogen Funkgerät im 4-Meter Band tätigen. Im Zeitalter des Digitalfunks können Meldungen wie der Sprechwunsch oder das Ausrücken zur Einsatzstelle durch das Senden eines sogenannten Funkmeldestatus vereinfacht werden. Dies entlastet vor allem bei größeren Einsätzen den Funkverkehr.

Folgende Meldungen kann man durch langes Drücken der Ziffer per Status der ILS Schweinfurt mitteilen:

  • 0: Dringender Sprechwunsch
  • 1: frei auf Funk (meist nach dem Einsatz, auf Rückfahrt)
  • 2: Einsatzbereit zurück am Standort
  • 3: Einsatz übernommen/ Unterwegs zur Einsatzstelle
  • 4: Eintreffen an der Einsatzstelle
  • 5: normaler Sprechwunsch
  • 6: nicht Einsatzbereit

 Notruffunktion:

Mit Hilfe der Notruftaste wird z.B. dem verunfallten Atemschutztrupp die Möglichkeit gegeben, ihre Notlage sofort bekanntzugeben. Alle Funkgespräche werden mit einem Notruf innerhalb der eingestellten Gruppe unterbrochen. Das Gerät, an welchem der Notruf abgesendet wurde funktioniert ab dem Zeitpunkt für kurze Zeit als eine Art Freisprecheinrichtung. Das bedeutet, dass der verunfallte Trupp das Funkgerät gar nicht halten muss, um zu sprechen.

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